Portfolio

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Werke, die nicht auf den ersten Blick zeigen, was man erwartet.

Meine Bilder entstehen in Schichten — genau wie Erinnerungen.

Bruchstückhaft. Überlagert. Manchmal klar, manchmal verborgen. Manche Dinge springen uns sofort entgegen, andere zeigen sich erst, wenn man länger hinsieht.

Mich interessiert genau das, was zwischen den offensichtlichen Linien liegt.

Das, was wir im Alltag oft übersehen, überspringen oder nur unbewusst wahrnehmen.

Jedes Werk trägt Spuren davon in sich.

Deshalb gibt es bei meinen Bildern kein „richtig“ oder „falsch“.

Kein festes Narrativ, das verstanden werden muss.

Lass dich einfach hineinziehen.

Schalte für einen Moment ab, lass deine Gedanken treiben und folge deiner eigenen Intuition.

Ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie unterschiedlich Menschen dieselben Werke wahrnehmen — und welche Geschichten plötzlich darin auftauchen.

Und genau daraus entstehen oft auch meine Geschichten im BLOG.

Gemälde

An der Schwelle

An einem Tiefpunkt gemalt, getragen vom Wunsch nach innerem Gleichklang. Schichtung, Übergänge und Ruheflächen sind kein Konzept, sondern eine Suche – nach Balance, nach Halt, nach einem Moment, in dem sich die Seele wieder einpendelt.

580€

Gemälde

Chai im Chaos

Dieses Werk ist eng mit Israel verbunden. Mit einer Lebendigkeit, die selbst im Chaos nicht zerfällt. Farben fließen frei, stoßen aufeinander, überlagern sich – und doch entsteht ein Gefüge, das trägt. Das Raster war nicht geplant. Es hat sich aus dem Prozess herausgebildet, so wie Ordnung sich manchmal mitten im Unruhigen zeigt. Unterschiedliche Elemente arbeiten nebeneinander, nicht gegeneinander. Spannung bleibt spürbar, aber sie kippt nicht. Für mich spiegelt dieses Bild eine Haltung wider, die ich mit Israel verbinde: Bewegung trotz Unsicherheit. Leben trotz Brüche. Vielfalt, die nicht glatt ist, aber funktioniert. Alles ist in Bewegung – und dennoch fügt es sich.

380€

Gemälde

Das Herz zwischen dort und hier

Dieses Werk ist aus einer tiefen inneren Sehnsucht entstanden. Der See Genezareth und die Golanberge sind nur noch als Erinnerungsschichten präsent – vertraut, aber entrückt. Die Skulptur aus einem Grenzort wie Tel Katzir steht im Bild nicht als Ort, sondern als Haltung: ein offenes Herz zwischen Nähe und Entfernung. Alles ist ins Abstrakte verschoben, weil es nicht um Landschaft geht, sondern um Zugehörigkeit. Um das Ziehen des Herzens nach einem Ort, der geblieben ist, während das Leben weitergezogen ist. So wird das Bild zu einem stillen Raum der Verbindung – zwischen dort und hier, zwischen Erinnerung und gelebter Gegenwart.

580€

Gemälde

Es war einmal

Dieses Bild erzählt ein Kapitel meines eigenen Lebens. Das Original hängt heute bei einem Freund in Israel. Was hier zu sehen ist, ist eine Reproduktion – und doch trägt sie dieselbe Erinnerung. „Es war einmal“ steht für eine Zeit, die mich tief geprägt hat. Für Nähe, Aufbau, Verbindung. Für etwas, das gewachsen ist – nicht perfekt, nicht geradlinig, aber echt. Das Geflecht im Bild symbolisiert für mich dieses Ineinandergreifen von Wegen und Gefühlen. Nichts davon war glatt oder kontrolliert. Die goldene Spirale bewahrt das Innere, das bleibt – selbst wenn sich äußere Formen verändern oder ihren Ort wechseln. Ein Teil dieses Werkes ist in Israel geblieben. Ein Teil davon lebt in mir weiter. Dieses Bild ist kein Abschied. Es ist mein bewusstes Anerkennen dessen, was war – und was mich zu der gemacht hat, die ich heute bin.

Verkauft

Gemälde

Getragen im Dunkel

Dunkel bleibt. Es wird nicht aufgelöst. Formen halten. Bewegung bleibt möglich. Licht erscheint leise, als innere Setzung. Nicht immer im Licht – doch getragen.

120€

Gemälde

Getragene Ordnung

(verkauft)

Dieses Bild lebt von Struktur und Wiederholung. Die gleichmäßige Aufteilung, die klaren Felder und Linien geben Halt und Rhythmus. Nichts ist zufällig laut, nichts drängt nach vorne. Alles ordnet sich ein. Die Farbschichten bleiben lebendig, aber eingebettet in ein stabiles Gerüst. Bewegung findet statt, doch sie ist gehalten. Die Strukturen tragen die Energie, sie fangen sie auf, statt sie ausbrechen zu lassen. Für mich ist dieses Werk ein Bild von innerer Stabilität. Nicht statisch, sondern getragen. Eine Ordnung, die nicht einengt, sondern Ruhe ermöglicht. Es zeigt, dass Gleichmäßigkeit kein Verlust ist – sondern eine Form von Klarheit.

Gemälde

Gleichgewicht

Wenn der Tag leiser wird und nichts mehr entschieden oder gelöst werden muss. Das Malen ist dann kein Ausdruck von Spannung, sondern ein Mittel zur Beruhigung. Die klaren Formen und wiederkehrenden Linien helfen mir, innerlich Ordnung herzustellen. Jeder Farbton hat seinen Platz, jede Bewegung darf sein, ohne Unruhe zu erzeugen. In diesem Prozess stellt sich Ruhe ein – eine ruhige Gewissheit, die trägt. Der Optimismus in diesem Bild ist kein Ziel, sondern eine Folge. Er entsteht aus dem Tun selbst: aus dem Wiederholen, dem Ausbalancieren, dem bewussten Reduzieren. So wird das Bild zu einem stillen Übergang – vom Tag in den Abend, vom Außen ins Innere.

150€

Gemälde

Halt im Bewusstsein

Der leuchtende Punkt am Horizont fokussiert mich, auch wenn das Leben sich wie ein Strudel bewegt. Er ist kein Ziel, sondern ein innerer Fixpunkt. Die dunklen Farben sind Tiefe, nicht Bedrohung. Sie tragen, sie halten. Die sandige Struktur zeigt die Landkarte Israels – mein Anker im Unterbewusstsein. Der kleine helle Stein darin bin ich: mein Platz im Dasein, verankert in Israel, auch wenn ich nicht immer dort lebe. Halt im Bewusstsein ist kein Stillstand. Es ist innere Verankerung inmitten von Bewegung.

220€

Gemälde

Halt im Übergang

Dieses Werk ist in einer Phase des Dazwischen entstanden. Zwischen Ankommen und Fremdsein, zwischen innerer Ordnung und äußerer Reibung. Der Kreis steht für etwas, das bleibt, während sich alles andere verschiebt. Schichten, Brüche und Gitter markieren Grenzen, die nicht gewählt, aber akzeptiert werden mussten. Es ist ein Bild über das Weitergehen in meinem Leben, das sich neu sortiert.

460€

Gemälde

Hoffnung

(verkauft)

Dieses Werk ist aus einem inneren Bedürfnis entstanden. Nicht aus Planung, sondern aus dem Wunsch nach Halt und Ausrichtung. Der goldene Kreis steht für Hoffnung – nicht als Versprechen, sondern als leuchtenden Kern. Er ist präsent, auch wenn das Umfeld ruhig, dunkel oder schwer wirkt. Nicht dominant, aber unübersehbar. Die horizontalen Schichten tragen Bewegung und Zeit in sich. Sie erinnern an Wasser, an Ferne, an Übergänge. Die feine goldene Linie ist kein Bruch, sondern eine Verbindung – zwischen oben und unten, zwischen Zweifel und Zuversicht. „Hope“ ist hier kein lautes Wort. Es ist eine Haltung. Ein stilles Weitergehen. Ein inneres Licht, das bleibt.

Gemälde

Im Dazwischen

Dieses Bild bewegt sich nicht zwischen Gegensätzen, sondern hält sie gleichzeitig. Formen stoßen an, ziehen sich zurück, finden für einen Moment Balance. Das „Dazwischen“ ist hier kein Übergang, sondern ein Zustand: ein Raum von Spannung, Entscheidung und innerer Haltung. Nichts drängt nach Auflösung. Alles bleibt offen – und genau darin liegt die Ruhe.

360€

Gemälde

Im Feuer verwurzelt - ein Land in mir

Dieses Werk basiert auf einer Fotografie aus den Golanhöhen in Israel. Winterliche Rebstöcke stehen zurückgeschnitten und von Drähten gehalten – eine Landschaft, geformt von Arbeit, Klima und Zeit. Was als konkreter Ort beginnt, verschiebt sich in einen inneren Zustand. Die knorrigen Stämme erinnern an Körper unter Spannung, verwurzelt und zugleich beansprucht. Der Himmel verdichtet sich, das Licht wird eruptiv, Beobachtung geht in Erfahrung über. Das Bild zeigt keinen Ort. Es trägt die Präsenz eines Landes, das im Inneren weiterlebt.

240€

Gemälde

Balance

Dieses Werk ist mein Ankommen.

Nach Monaten des Arbeitens, Zweifelns, Verwerfens und Neubeginnens habe ich hier losgelassen. Kein Druck mehr, nichts beweisen müssen. Das Adrenalin sinkt, der Atem wird ruhiger.

Die beiden Kreise stehen für mich nicht im Gegensatz.

Sie sind einfach da. Wie zwei Pole meines Lebens, die sich nicht mehr bekämpfen. Dazwischen darf etwas fließen, ohne dass ich es kontrollieren muss.

Ich habe aufgehört zu drängen.

Ich lasse die Farben stehen, wie sie sind.

Ich lasse die Struktur sprechen, ohne sie zu korrigieren.

„Balance“ ist für mich kein perfekter Zustand.

Es ist dieser Moment kurz vor der Ausstellung, in dem ich innerlich zur Ruhe komme.

Noch kein Lampenfieber. Nur Stille.

Ein bewusstes Loslassen – und das Vertrauen, dass es trägt.

480€

Gemälde

Im Fluss

Dieses Bild entsteht ohne Plan. Zu leiser israelischer Musik lasse ich Farben, Materialien und Formen einfach fließen. Es geht nicht um Komposition oder Aussage, sondern um Bewegung und Zustand. Ich greife ein, ohne zu steuern. Flächen finden ihren Platz, Strukturen dürfen sich zeigen, Gold, Blau und Erde begegnen sich ohne Hierarchie. Nichts wird korrigiert, nichts erzwungen. Der rote Bogen ist kein Symbol im klassischen Sinn. Er ist ein Moment von Präsenz – ein Atemzug im Bild. Was hier sichtbar wird, ist Ruhe durch Loslassen. Nicht gedacht, nicht konstruiert, sondern entstanden.

180€

Gemälde

Im Gleichgewicht der Kräfte

In dieses Werk ist Sand vom Strand in Israel eingearbeitet. Er ist Teil der Struktur geworden – als Spur von Herkunft, Nähe und Sehnsucht. Flächen verschieben sich, Linien steigen an, halten inne, setzen neu an. Bewegung entsteht aus Spannung, nicht aus Eile. Gold wirkt als Impuls, als Moment von Klarheit im Prozess. Der Sand erdet, hält das Bild im Körperlichen. Dieses Werk beschreibt ein Dasein im Wandel. Ein Gleichgewicht, das nicht stillsteht, sondern sich immer wieder neu austariert – zwischen Nähe und Entfernung, zwischen Bewegung und Halt.

520€

Gemälde

Ins kalte Wasser

Dieses Werk gehört zu meinen ersten Arbeiten dieser Art. Es entstand ohne Routine, ohne Sicherheitsnetz – als bewusstes Springen ins Unbekannte. Die drei Leinwände sind eigenständig und doch verbunden. Wie erste Schritte in ein neues Feld: vorsichtig, tastend, aber entschlossen. Die zurückhaltenden Farben geben Ruhe, während die metallischen Akzente Mut markieren – kleine, aber klare Setzungen. Die Verbindung auf der Rückseite hält das Werk zusammen. Sie steht für den inneren Halt, den man braucht, wenn man Neuland betritt. Nicht alles ist ausformuliert, nicht alles erklärt – und genau darin liegt die Ehrlichkeit dieser Arbeit. „Ins kalte Wasser“ ist kein Statement der Sicherheit. Es ist der Moment des Anfangs. Der Augenblick, in dem man springt, bevor man weiß, wie tief es wirklich ist.

380€

Gemälde

Ins Offene

Dieses Bild ist ohne Plan entstanden. Als Versuch, Materialien zu verbinden, ohne zu wissen, wohin es führt. Es steht für einen Moment des Anfangens – für das Einlassen auf Unbekanntes, für das Risiko, Dinge zu tun, die man noch nicht gemacht hat. Nicht als Konzept, sondern als Bewegung. Nicht als Aussage, sondern als Schritt nach vorn

220€

Gemälde

Koexistenz unter Spannung

Dieses Werk ist aus einer Phase entstanden, in der Gegensätze gleichzeitig präsent sind. Rot und Grün stehen für unterschiedliche Kräfte in meinem Leben, die sich nicht bekämpfen, sondern ausgleichen. Der Übergang zwischen den Farben liegt in der Mitte – dort entsteht Balance, nicht Stillstand. Das Gitter verweist auf die Struktur in meinem Wesen: Sie hält die Kräfte in Beziehung und sorgt dafür, dass nichts außer Kontrolle gerät. So zeigt das Bild ein Leben im Gleichgewicht, nicht durch Auflösung der Spannung, sondern durch ihr bewusstes Tragen.

580€

Gemälde

Material im Dialog

Dieses Werk ist aus dem Ausprobieren, Verwerfen, Wiederaufnehmen entstanden. Verschiedene Materialien treffen aufeinander, überlagern sich, reagieren. Strukturen bleiben sichtbar. Verschiedene Materialien stehen für unterschiedliche Phasen. Nicht alles passt zusammen, nicht alles fügt sich sofort. Doch jede Schicht bleibt Teil des Ganzen, trägt ihre eigene Erinnerung. Es geht um Annäherung, nicht um Perfektion. Um das Zulassen von Brüchen, Richtungswechseln und offenen Fragen. Das Bild hält den Moment fest, in dem Suchen wichtiger ist als Ankommen und Prozess wichtiger als Ergebnis.

580€

Gemälde

Mein inneres Licht

(verkauft)

Dieses Bild entstand 2011 – in einer Zeit, in der vieles in mir in Bewegung war. Das Original hängt heute in Israel bei einem Freund. Ein Teil von mir ist dortgeblieben. Es ist eines der persönlichsten und ergreifendsten Werke, die ich je gemalt habe. Ich habe damals nicht geplant, ich habe gesucht. Und in dieser Suche ist dieses Licht entstanden. Das Zentrum brennt ruhig und kraftvoll. Es steht für etwas, das mir niemand nehmen konnte – selbst in Momenten von Zweifel, Verlust oder innerer Unruhe. Die kreisende Bewegung darum ist mein Weg: Schichten von Erfahrung, Schmerz, Hoffnung, Neubeginn. Nichts glatt, nichts perfekt – aber lebendig. Wenn ich dieses Bild sehe, erinnere ich mich daran, wer ich im Kern bin. Nicht das Außen definiert mich. Sondern das Licht, das in mir brennt – beständig, warm, unerschütterlich.

Gemälde

Mein inneres Ufer

Dieses Geländer ist real. Als ich es bei einem Spaziergang am Strand von Nahariya sah, sprach es mein Innerstes an – unmittelbar, still, ohne Erklärung. Ich begann, es aus verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren. Mit jedem Schritt, mit jeder Perspektive, verstärkte sich die Intensität. Es ließ mich nicht los. Nicht als Motiv, sondern als Zustand, in dem ich mich wiedererkannte. Für mich markiert dieses Geländer keine Grenze. Es gibt mir Halt, ohne mich einzuengen — eine stille Linie zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem, was mich trägt, und dem, was sich öffnet. Der in die Oberfläche eingearbeitete Sand stammt von dort. Er ist für mich keine Erinnerung, sondern Verbindung. Material als Präsenz. Grund als innerer Anker. Das Dunkel ist für mich keine Schwere, sondern Tiefe. Die Weite steht nicht für Flucht, sondern für Kontinuität. Ein Raum, in dem sich mein Atem weitet und Spannung sich löst. Dieses Werk ist für mich keine Darstellung einer Landschaft. Es ist die Reflexion meines inneren Zustands — ein Ort, an dem Identität, Herkunft und Ruhe ohne Erklärung nebeneinander bestehen.

580€

Gemälde

Mein Weg

Dieses Werk ist ein Weg. Kein gerader. Kein bequemer. Aber meiner. Die gezackte Linie zieht sich durch das Bild wie eine Spur der letzten zweieinhalb Jahre – zwischen Israel und Deutschland, zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Festhalten und Neuordnen. Beim Malen bin ich diesen Weg noch einmal gegangen. Schicht für Schicht. Erinnerung für Erinnerung. Links die Dunkelheit, dicht und schwer. Rechts das Glühen, warm und offen. Dazwischen verläuft die Verbindung – brüchig, rau, nicht perfekt. Genauso wie Veränderung nun mal ist. Diese Ausstellung ist für mich ein Höhepunkt im klassischen Sinn. Sie ist auch mein Übergang. Eine bewusste Aufbereitung dessen, was war. Ein inneres Sortieren. Ein Anerkennen des Gegangenen. Mit diesem Bild schließe ich etwas ab. Und gleichzeitig öffnet sich etwas Neues. Nicht als Bruch. Sondern als Fortsetzung. Abschluss und Neuanfang

260€

Gemälde

Nach dem Chaos

Dieses Werk entstand in einem Moment innerer Klarheit innerhalb meines künstlerischen Prozesses. Nach Phasen des Suchens und Ausprobierens wusste ich hier genau, was ich tun wollte – und habe es konsequent umgesetzt. Struktur, Ordnung und Material sind bewusst gesetzt und Ausdruck einer klaren Haltung. In meiner Arbeit bewege ich mich häufig im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Ordnung und Spur. Auch in diesem Bild bleiben Prozesse sichtbar: als Schichtungen, Verdichtungen und Reduktionen, die nicht dekorativ, sondern erzählerisch wirken. Der schwarze Canvas war für mich Neuland. Er forderte eine neue Aufmerksamkeit und veränderte meine Entscheidungen grundlegend. Der Untergrund wurde nicht zur neutralen Fläche, sondern zu einem aktiven Gegenüber, das Ruhe und Spannung zugleich erzeugt. „Nach dem Chaos“ beschreibt keinen Abschluss, sondern einen Zustand – einen Moment des Innehaltens nach innerer Bewegung.

520€

Gemälde

Ordnung im Chaos

Manchmal braucht es Ordnung im Chaos, um die eigene Gedankenwelt zur Ruhe zu bringen. Formen, Farben und Bewegungen greifen ineinander, nicht um zu erklären, sondern um auszubalancieren. Was auf den ersten Blick wild erscheint, folgt einem inneren Rhythmus – einem Versuch, Klarheit dort zu finden, wo alles gleichzeitig geschieht.

380€

Gemälde

Außer Reichweite

Dieses Werk entstand aus einem fotografischen Moment: ein nächtlicher Blick durch einen Zaun, der Mond dahinter – greifbar nah und doch unerreichbar. Was zunächst wie eine zufällige Beobachtung wirkt, wurde im Malprozess verdichtet und verschoben. Der Zaun erscheint als Linie der Begrenzung – schützend und verletzend zugleich. Der Mond bleibt nah, fast greifbar, und entzieht sich dennoch. Das Bild bewegt sich im Spannungsfeld von Kontrolle und Sehnsucht, von Sicherheit und Offenheit. Es erzählt nicht von einem konkreten Ort, sondern von einem inneren Zustand: dem Blick auf etwas, das Orientierung gibt, ohne verfügbar zu sein. Der Raum zwischen Zaun und Licht bleibt bewusst offen.

420€

Gemälde

Ruhe im Chaos

Nach der Ordnung kommt die Stille. Dieses Werk ist die Fortsetzung eines Prozesses. Das Chaos bleibt präsent, aber es verliert seine Schärfe. Formen und Farben ordnen sich nicht sichtbar – sie balancieren sich. Im scheinbar Unruhigen entsteht ein Rhythmus, ein Moment von Klarheit, der nicht trennt, sondern verbindet.

380€

Gemälde

Spirituelle Dynamik

Farben geraten in Bewegung, wie Phasen meines eigenen Daseins. Schicht um Schicht kreisen sie um einen inneren Kern, der sich im Wandel formt und doch bleibt. Rot steht für Kraft, Widerstand und Erfahrung, Blau für Öffnung, Abstand und neue Perspektiven. Erdige Töne geben Halt, wenn Bewegung notwendig wird. Nichts verläuft geradlinig. Meine Entwicklung ist ein Kreisen – zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen Ruhe und innerer Bewegung. Dieses Werk zeigt keinen Zustand. Es zeigt einen Prozess.

540€

Gemälde

Stairway to Heaven

Dieses Bild ist kein Aufstieg, der ankommt. Es ist ein Gehen zwischen Ebenen. Mein Herz ist verwurzelt in Israel – ein innerer Boden, der trägt und zugleich fordert. Hier liegt mein Ursprung, nicht romantisch, sondern echt. Mein Leben geschieht in Deutschland – strukturiert, sicher, bewohnbar. Und doch bleibt das Gefühl, nur auf Zeit zu sein. Die Treppe steht für das Dazwischen. Für die Ahnung, dass es mehr als einen Weg gibt. Dass das, was glänzt, nicht automatisch Heimat ist. Man geht weiter, Schritt für Schritt, im Wissen, dass alles, was funkelt, nicht aus Gold besteht. Und dass der Himmel kein Ort ist, sondern ein innerer Zustand, den man sucht, während man weitergeht – so wie es schon Led Zeppelin in ihrem Klassiker andeuten: Der Weg selbst ist die Antwort.

580€

Gemälde

Topografie von Übergängen

Dieses Werk zeigt eine innere Landschaft. Linien werden zu Wegen, stehen für Übergänge, nicht für Grenzen. Gold markiert das, was durch Erfahrung Wert erhalten hat. Brüche werden nicht verdeckt, sondern sichtbar getragen. Zwischen Schichten bleibt Bewegung. Die Farben erinnern an Spannungsräume, die mir vertraut sind. Israel ist dabei kein Ort, sondern ein innerer Bezugspunkt. Nichts wird ausgelöscht. Alles bleibt Teil der Struktur.

260€

Gemälde

Unfertig

Dieses Werk war ursprünglich nicht dafür gedacht, Teil der Ausstellung zu sein. Es stand im Atelier wie ein Zwischenstand – ein Versuch, ein Stadium, ein Fragment. Ich wollte weiterarbeiten. Verdichten. Ergänzen. „Fertig machen“. Doch je länger ich es betrachtete, desto klarer wurde mir: Es trägt bereits alles in sich, was es sagen will. Es ist nicht glatt. Nicht abgeschlossen. Es zeigt Brüche, Überlagerungen, Spuren von Korrektur und Zurücknahme. Genau darin liegt sein Charme – und vielleicht auch seine Ehrlichkeit. In vielem spiegelt es meinen eigenen Weg: nicht geradlinig, nicht planbar, nicht perfekt komponiert. Zwischen Ländern, zwischen Entscheidungen, zwischen Aufbruch und Innehalten. Manches blieb offen. Manches wurde anders als gedacht. Und doch ist es stimmig. Dieses Bild steht für einen Zustand, den ich lange als „noch nicht fertig“ bewertet habe – im Außen wie im Inneren. Heute sehe ich es anders: Nicht alles muss vollendet sein, um vorzeigbar zu sein. Nicht jeder Prozess braucht einen sauberen Abschluss, um gültig zu sein. Manchmal liegt die Kraft genau im Unfertigen.

230€

Gemälde

Zentrierung im Wandel

Dieses Werk ist aus meinem Bedürfnis nach innerer Ausrichtung entstanden. Der Kreis bildet einen schützenden Raum – bewusst nicht vollkommen rund, weil auch meine Balance kein fixer Zustand ist. Die vertikale Linie steht für meine innere Achse, an der ich mich immer wieder neu ausrichte, wenn sich außen etwas verschiebt. Die kleinen Kreise außerhalb sind Blickpunkte: ein vorsichtiges Ausstrecken der Fühler nach Neuem, ohne die eigene Mitte zu verlassen. Das Gitter erscheint erneut als Halt und Struktur – ein Element, das sich durch mein Leben zieht und mir Orientierung gibt, auch im Wandel. So zeigt das Bild keinen abgeschlossenen Zustand, sondern einen fortlaufenden Prozess zwischen Sammlung, Öffnung und bewusster Ausrichtung.

240€

Gemälde

Zwischen Anker und Aufbruch

Der Anker ist mein Anker in Israel. Er steht für Halt, Zugehörigkeit und eine innere Verankerung, die unabhängig von Ort und Zeit besteht. Das Boot mit den Segeln bin ich selbst. Die Segel stehen auf Halbmast – nicht aus Stillstand, sondern aus Übergang. Ein Zustand des Dazwischen: noch unterwegs, noch nicht angekommen. Links die Ruine mit ihrem Stützmauer. Sie steht für Vergangenes, das bleibt. Für gelebte Zeit, für Erfahrungen und Spuren, die nicht verschwinden, auch wenn viele Jahre – vielleicht Leben – vergehen. Nicht als Last, sondern als Fundament. Der helle Umriss eines Herzens ist nicht geplant entstanden. Er hat sich gezeigt. Zufällig, leise, selbstverständlich. Er verbindet Anker, Boot und Ruine – ohne zu erklären, ohne zu bewerten. Dieses Werk spricht nicht von Ankunft. Es spricht von Bindung. Von dem, was hält, während man sich bewegt. Inspiriert von Fotos von Danny Eliahu / Israel

380€

Gemälde

Zwischen den Strömungen

Dieses Bild ist mein erstes Werk nach einer sehr langen Malpause. Die Sandkörner im oberen Kreis stammen vom Strand in Nahariya. Sie tragen Erinnerung, Herkunft und Zeit in sich. Der letzte Pinselstrich war für mich eine Entscheidung: loszulassen. Die einzelnen Farbflächen nicht einzurahmen, sondern sie atmen und fließen zu lassen.

590€

Gemälde

Zwischen den Ufern

Ich bewege mich zwischen zwei Ufern. Getrennt, und doch verbunden. Der Abstand bleibt spürbar, doch Gold zieht eine Linie, die trägt, ohne zu überbrücken. Der Weg ist schmal. Nicht sicher, nicht festgelegt. Aber er hält mich im Dazwischen. Nähe entsteht nicht durch Auflösung, sondern durch das Aushalten dessen, was bleibt.

420€

Gemälde

Zwischen Festhalten und Loslassen

Dieses Werk entstand im Ringen. Aus dem Versuch, etwas zu halten, das sich bereits entzogen hatte. Schichten kamen hinzu, wurden zurückgenommen, neu gesetzt. Nichts wollte sich fügen. Zufriedenheit stellte sich nicht ein. Zwei Formen stehen sich gegenüber – wie Zustände, die sich annähern und doch nicht berühren. Festhalten und Loslassen liegen nah beieinander. Die Unsicherheit blieb. Sie wurde nicht aufgelöst, sondern mitgetragen. Dieses Bild ist kein Abschluss. Es ist ein Moment des Innehaltens im Versuch, dem Verlorenen einen Ort zu lassen.

320€

Gemälde

Zwischen Wagnis und Rückzug

Diese Arbeit ist aus innerem Hin- und Her entstanden. Aus dem ständigen Fragen: Soll ich? Oder lieber nicht. Aus dem Wunsch, mich zu lösen – und der gleichzeitigen Angst vor dem, was danach kommt. Die kräftigen Farben sind kein Stilmittel, sie sind ein Ausbruch. Ich habe sie zugelassen, obwohl sie mir fremd sind. Habe geschichtet, wieder zerstört, ausgekratzt, weitergemacht. Nicht wissend, ob es trägt. Nicht wissend, ob ich zu weit gehe. Das Kratzen in der Leinwand ist Teil dieses Ringens. Ein Tasten, ein Testen, ein Überschreiten der eigenen Komfortzone. Jeder Eingriff ein Risiko, jede Spur ein Zweifel – und zugleich ein Schritt nach vorne. Dieses Bild hält keinen Zustand fest, sondern einen Prozess. Es zeigt Unsicherheit und Mut gleichzeitig. Die Angst vor dem Unbekannten – und den Moment, in dem man trotzdem weitergeht.

240€