Über Mich

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Ich male, was zwischen den Dingen lebt.

Meine Bilder entstehen aus dem, was bleibt, wenn etwas sich verändert.

Aus Erinnerungen, die leise sind. Aus Momenten, die nachhallen.

Und aus all dem, was sich manchmal kaum erklären lässt, aber trotzdem spürbar ist.

Ich male nicht, um perfekte Antworten zu geben.

Ich male, um sichtbar zu machen, was unter der Oberfläche liegt.

Zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Verlust und Neubeginn, zwischen Chaos und Schönheit entsteht dieser Raum, der mich fasziniert. Dort treffen Geschichten, Gefühle, Brüche und Fragmente aufeinander — und genau dort finde ich meine Sprache.

Ich arbeite intuitiv, in Schichten.

Ich übermale, kratze Schichten weg, wasche Farben ab, reiße wieder auf und füge Neues hinzu — bis es sich für mich stimmig anfühlt.

So wie das Leben selbst: manchmal schön, manchmal schmerzhaft, aber immer echt.

Und gleichzeitig offen für alle, die meine Werke betrachten.

Jeder Mensch bringt seine eigenen Erinnerungen, Gefühle und Intuitionen mit hinein.

Ich finde es jedes Mal faszinierend, wie unterschiedlich ein und dasselbe Bild wirken kann.

Kunst ist für mich eine spirituelle Verbindung — zu mir selbst, zu meiner Geschichte, zur Geschichte meiner Vorfahren und zu den Menschen, die meinen Arbeiten begegnen.

Jeder ist eingeladen, sich darin selbst ein Stück wiederzufinden.

Meine Arbeit ist eine Einladung hinzuschauen, zu fühlen und sich selbst ein Stück näherzukommen.